Wenn so ein großer Zeitraum dazwischen liegt kann ich es absolut verstehen, wenn einem das Standesamt genauso wichtig ist... und schon erst Recht, wenn man noch einen tieferen Bezug zu diesem Tag hat, weil jemand wichtiges noch dabei war, der es nun nicht mehr kann.
Ich kann auch verstehen, wenn man "nur" standesamtlich heiraten möchte, weil man keinen Bezug zur Kirche hat. (Andererseits habe ich neulich eine kennengelernt, die nicht standesamtlich sondern nur kirchlich heiraten möchte, da sie keine "Verpflichtungen" eingehen möchte, die Kirche eigentlich sowieso ablehnt, aber mal ne tolle Feier in nem weißen Kleid und mit vielen Geshcenken haben möchte... Da geht mir die Hutschnur hoch!

Dann kann man es auch einfach komplett sein lassen!)
Uns ist die kirchliche Hochzeit wichtiger, das Standesamt sehen wir "nur" als Namens- und Steuerklassenänderung... (Naja, vielleicht doch ein bisschen mehr

) Aber die Kirche geht irgendwie "tiefer". Zurückdenken werden wir wohl auch jährlich an die standesamtliche Trauung, aber feiern werden wir wahrscheinlich nur den kirchlichen Hochzeitstag.
Diese Äußerung soll jetzt keiner falsch verstehen, der sich gegen eine kirchliche Hochzeit entschieden hat. Wie gesagt, ich kann es nachvollziehen, wenn man keine kirchliche Trauung haben möchte. Aber für uns persönlich ist es einfach wichtig.