Ich persönlich würde sowas nicht "nur" aus Gefallen für meinen Partner machen.
Da wäre mir eine freie Trauung mit einem Redner lieber, aber dass muss jeder für sich entscheiden.
Wenn man so gar keinen Bezug hat, dann glaube ich ist es schwer, sich während der Trauung zu entspannen und es als sein eigenes Fest zu empfinden.
Werdet ihr ein eigenes Eheversprechen formulieren? Oder werdet ihr das Bekannte nehmen (gibt es in der evangelischen Kirche ein festes Eheversprechen?).
Bei den Katholiken sieht es so aus:
Vermählungsspruch
Zuerst spricht der Bräutigam, dann die Braut, jeweils einander zugewandt
Bräutigam / Braut: N., vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine Frau / meinen Mann. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.
Dann wird der Ring vom Tablett genommen
Bräutigam / Braut: Trage diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Nun wird der Ring in aller Ruhe angesteckt.
Bestätigung der Trauung
Die Brautleute geben einander die rechte Hand. Der Priester wickelt seine Stola darum
Priester: Gott, der Herr, hat Sie als Mann und Frau verbunden. Er ist treu. Er wird zu Ihnen stehen und das Gute, das er begonnen hat, vollenden.
Im Namen Gottes und seiner Kirche bestätige ich den Ehebund, den Sie geschlossen haben.
Sie, die Trauzeugen und alle, die zugegen sind, nehme ich zu Zeugen dieses heiligen Bundes. "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen." (Mt 19,6)
Das würde ich nicht versprechen wollen, wenn ich nicht Bezug dazu hätte.
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Glaube mir, ohne Dunkel gäbs kein Licht, Daniel Wirtz
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